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News

** ALB GOLD Triathlon Damenliga- Sprint Heilbronn **

Vergangenen Sonntag stand für die Frauen der MTG Mannheim Triathlon der 2. Wettkampf in der Alb-Gold Triathlonliga powered by BWTV an. Es ging über eine Sprintdistanz von 750m schwimmen im Neckar, 19km Radfahren mit Windschattenfreigabe und abschließenden 5km Laufen auf einem einigermaßen flachen Kurs in Heilbronn. Am Start waren Naemi Meile, Nina Grimmer, Laura Fender und Carmen Ohr. Es starteten alle Starterinnen der Liga gemeinsam mit einem Massenstart im Wasser. Manche unserer Starterinnen hatten Glück und konnten nach dem Schwimmen eine Radgruppe erwischen, andere mussten die 19, teils sehr windigen, Kilometer ganz alleine bestreiten. Alle 4 Starterinnen schafften es unbeschadet zurück in T2 für die abschließende 5km-Runde laufen. Dort warteten bereits Marc Bastian und Maggy Ewig als Streckensupport und um das ein oder andere Foto zu schießen. Vielen Dank an dieser Stelle für euren Support!
Am Ende des Tages belegte das Frauenteam der MTG Mannheim Triathlon in der Teamwertung Platz 18 von 24. Allen Starterinnen hat der Wettkampf und vor allem gemeinsam im Team zu starten sehr viel Spaß gemacht. Wir freuen uns schon auf die weiteren beiden Liga-Wettkämpfe, die dieses Jahr noch anstehen.

Herzlichen Glückwünsch Mädels!!! Lieben Dank an Carmen & Leonie für die bereitgestellten Bilder und den Wettkampfbericht!

Neuer MTG Tria Stefan Wittlinger in Gimbsheim beim Volkstriathlon

....und gleich mit eigenem Erfahrungsbericht, TOLL:

Malte Kolb (der bei der MTG mittrainiert aber für seinen Heimatverein angetreten ist) und Stefan Wittlinger fanden sich in Gimbsheim zum alljährlichen Frühjahrstriathlon ein. 500 Meter schwimmen im Freibad, 20 km Rad fahren (okay, laut Garmin Uhr eher 19.2 km) und 5 km laufen – eine klassische Sprintdistanz zum Saisoneinstieg. Wer sich hier auf elektronische Zeitmessung, große Wechselzonen und Vollgesperrte Straßen einstellt, wird enttäuscht. Dafür erhält man bei der mit ca. 100 Teilnehmern familiären Veranstaltung eine gute Organisation und viele Helfer, die mit Herzblut bei der Sache sind. Gestartet wurde in Blockgruppen von maximal 15 Leuten.

Stefan absolvierte seinen allerersten Triathlon in 1:06:00 und landete damit auf dem 4. Platz in der AK 25. Malte hatte einen hervorragenden Tag und holte sich in 58:07 den 1. Platz in der AK25 und den Gesamtsieg.

Bericht Stefan Wittlinger:

Als Neu-Mitglied bei der MTG wollte ich mich jetzt auch mal an einem Triathlon ausprobieren. Da ich nach wie vor sehr mit dem Wasser kämpfe, hatte ich extra nach einer Veranstaltung mit verkürzter Schwimmdistanz gesucht. Eigentlich war ich hier in Schifferstadt mit 400 Meter Schwimmen auf 25 Meter Bahnen fündig geworden, leider wurde dieser, wie einige andere regionale Veranstaltungen, abgesagt. Kurzentschlossen meldete ich mich dann für Gimbsheim an, leider mit 500 Meter schwimmen auf 50 Meter Bahnen, also 100 Meter mehr und auch noch weniger abstoßen am Beckenrand Während sich das Schwimmen anfangs noch gut anfühlte, waren die letzten Bahnen ein Kampf. Mit viel Potential zum Boden gut machen stieg ich nach 11:40 Minuten im hinteren Feld meiner Startgruppe aus dem Wasser. Innerlich freute ich mich trotzdem, da ich wusste, jetzt ist der schwierigste Teil des Tages schon vorbei. Auf der flachen Radstrecke lief es besser und bis zum Wendepunkt konnte ich aufholen und mich dann immer weiter nach vorne arbeiten. In die Wechselzone ging es dann sogar als zweiter meines Startblocks nach 31:17 min auf dem Rad (37 km/h). Mein zeitiges Erscheinen überraschte auch meine mit angereiste Supportcrew, welche eigentlich noch damit beschäftigt war, sich am Kuchenbuffet einzudecken. Eigentlich hatte ich den Wechsel vom Rad zu Laufen geübt, aber trotzdem fühlten sich die ersten Meter ziemlich übel an, nach einiger Zeit ging es dann doch ganz gut. Der Lauf führte entlang eines freien Feldes, was mich zwischenzeitlich zweifeln ließ, ob ich falsch abgebogen bin. Kurz vor dem Zieleinlauf musste ich auch noch einem entgegenkommenden Traktor ins Feld ausweichen. War dann aber auch alles egal als ich nach 21:19 min (4:16 min/km) Laufzeit ins Ziel einlief und mich über meinen ersten absolvierten Triathlon freute. Hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht und Lust auf mehr geweckt. Davor bin ich aber in nächster Zeit sicherlich gut beraten, viel Zeit mit Schwimmbrille und Badekappe zu verbringen und mich fleißig bei Pauls Techniktraining sehen zu lassen.

Mittleres Bild: Stefan(links) und Malte 

ein toll geschriebener Erfahrungsbericht von Stefan, der jedem Beginner im Triathlonsport aus der Seele schreibt und gleichermaßen unsere "Neuen" motiviert, oder? 

HERZLICH WILLKOMMEN STEFAN- BEI DEN TRIATHLETEN DER MTG MANNHEIM!

 

The Championship - Challenge Samorin

Unsere Laura hat mal wieder richtig Gas gegeben; hier ihr Bericht:

Nach der Quali im letzten Herbst im Rahmen der Mitteldistanz bei der Challenge Sanremo stand vergangenes Wochenende das Championship Rennen über die Mitteldistanz bei der Challenge Samorin (Slowakei) an. Das Rennen findet auf dem Gelände des x-Bionic Sphere statt, was sich mit Hotelanlage, 25 und 50 m Pool, Gym, Restaurants etc. auch als Aufenthaltsort für die Renntage anbietet. Geschwommen wird in einem Seitenkanal der Donau. Bei Ankunft am Donnerstag betrug die Wassertemperatur allerdings lediglich 11 °C und es stand in den Sternen ob und in welcher Form das Schwimmen stattfinden wird. Sonntagmorgen 7:30 die erlösende Nachricht: Wassertemperatur 14,4 °C, Schwimmen kann über die reguläre Distanz von 1,9 km stattfinden und das sollte auch der kälteste Teil des Rennens werden, da Temperaturen bis zu 30 °C angekündigt waren. Um 9:00 Uhr beginnt der Rolling-Start der Altersklassen Athleten. Die ersten Meter im eiskalten Wasser waren vor allem schmerzhaft. Gesicht, Hände und Füße waren innerhalb kürzester Zeit eingefroren! Da Schwimmen sowieso nicht zu meinen Stärken zählt hat das aber vermutlich auch nicht sehr viel an meiner Leistung geändert. Nach 37 min ging es zurück an Land und mein Rennen konnte beginnen.
Die 90 km Radstrecke führt entlang der Donau bis zu einem Wendepunkt nach 45 km und anschließend auf selben Weg wieder zurück. Mit weniger als 100 Höhenmetern ergeben sich dabei eigentlich keine Möglichkeiten die Aeroposition zu verlassen oder einen Tritt rauszunehmen. Die erste Hälfte war vor allem durch starken Gegenwind geprägt, dem man Aufgrund der 20 m -Drafting Regel kaum entkommen konnte, aber es lief gut. Aber es wurde zunehmend heißer und ab km 60 hatte ich mit muskulären Problemen zu kämpfen, konnte die geplanten Watt-Werte nicht mehr halten, verlor an Positionen und war froh als ich nach 02:34 h in T2 rollen konnte. Definitiv nicht so wie geplant…
Anschließend ging es auf einen 4 km Rundkurs mit unendlich vielen Wendepunkten über und um den Reitplatz des x-Bionic Sphere. Dabei war die Hälfte der Runde auf Wiese zu laufen, was die Pace gedrückt hat. Am Anfang spürte ich die Vorermüdung in den Beinen deutlich. In Verbindung mit meiner Unzufriedenheit über das Radfahren war meine Stimmung getrübt. Aber nach den ersten Kilometern konnte ich einen Rhythmus finden, habe mich mit dem Laufen auf Wiese arrangiert und konnte mit viel Trinken und Kühlen nach und nach wieder Plätze gut machen, auch wenn sich das Laufen mehr nach Sonntagslauf als nach Rennen angefühlt hat - aber mehr war nicht mehr drin. Nach 1:46 h für den finalen Halbmarathon blieb die Uhr im Ziel bei 05:05 h stehen. I call it a day. Beim nächsten Mal dann lieber wieder Höhenmeter auf der Radstrecke 😊

!! Hammer Bericht + Hammer Leistung= Klasse Laura !!