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News

Erfolgreicher 3. Monnem Cross Lauf 2021

Gestern fand mit großem Erfolg unser 3. Monnem Cross Lauf statt. Bei bestem Wetter, einer wieder sehr abwechslungsreichen, anspruchsvollen Strecke und einem super Helferteam, konnten wir die Teilnehmerzahl um ein Drittel steigern. Wir blickten ausschließlich in begeisterte, zufriedene Gesichter und die Rückmeldungen waren sehr positiv.

Ein ganz großes Dankeschön an alle Helfer! Ohne Euch wäre diese besondere und superschöne Veranstaltung nicht möglich! Wir haben da was ganz Tolles auf die Beine gestellt!

Euer Orga-Team,

Christine, Jens, Peter, Andi, Norbert und Matze

Alles Weitere zum Monnem Cross Lauf findet Ihr hier!

++ IronMan 70.3 Slovenian + PowerMan Duathlon Zofingen ++

...wer die extreme Härte sucht, ist bei einem dieser Veranstaltungen Bestens aufgehoben!

Fangen wir mal bei Roman Kress an, der für die Grün-Weißen in Slowenian Istria an den Start ging. Hinein ins kühle Nass des Golf von Triest und los ging es auf die 1900m salzige Schwimmstrecke. Nach knapp 40min. Schwimmen wechselte Roman dann auf knapp 90km lange Radstrecke, die mit 1400HM einiges zu bieten hatte. Teils Rampen mit 14% Steigung und mehr erschwerten eine perfekte Radzeit und verlangtem ihm sehr viele Körner ab. Als starker Radfahrer konnte Roman jedoch noch deutlich unter 3h fahren, bevor es das 2te Mal in der Wechselzone die Laufschuhe anzog. Den abschließenden Halbmarathon beschreibt Roman als traumhaft schön wenn auch teils sehr windig. An der Küste ging es von Koper nach Izola und Retour und nach 21,5km war Roman als stolzer IronMan 70.3 Slowenian nach 5:25h ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch!! cool

Hier der Link zur Veranstaltung: https://www.ironman.com/im703-slovenian-istria



Härter geht nicht.. leider doch.. diese Erfahrung musste unsere PowerWoman Sandra Richter in Zofingen (Schweiz) machen. Bei der härtesten Duathlon Strecke der Langdistanz weit und breit waren zunächst 10km Berglauf, danach 150km Rad mit 600HM und letztlich nochmals on Top ein Berglauf über 30km zu bewältigen. Grob genug, doch der Wettergott setzte dem Ganzen noch die Krone auf. 7° bis 11°C bei Dauerregen hinterließen Spuren: Von 262 gemeldeten Teilnehmern gingen nur 216 an den Start, bei über 60 gestarteten Teilnehmern stand DNF in der Ergebnisliste!! Bei Sandras stärkste Disziplin dem Radfahren war an eine Top Radzeit bei diesen Bedingungen überhaupt nicht zu denken! Die Gefahr von Aquaplaning, vor allem bei den Abfahrten in den Kurven, war einfach zu groß. Nur nicht stürzen, um noch den abschließenden 30iger zu finishen. Vom Radfahren ausgekühlt ging es noch tapfer auf die Laufstrecke, dass bei diesem Höhenprofil das nächste Brett war! Nach 9:45h war der Kampf mit der Kälte, dem eigenen mentalen Grenzbereich mit einem Finish unserer Sandra vorbei. TOP LEISTUNG UND VOLLSTEN RESPEKT!

Wie muss sich so ein Finish anfühlen? Meldet euch einfach mal fürs Jahr 2022 an: https://powerman.swiss/



Danke euch beiden für euren Erlebnisbericht!  

* IronMan Switzerland 2021 *

Bericht von Ralf Beier vom Ironman Switzerland:

Ein langer Tag im Berner Oberland

Stets auf der Suche nach Zielen, für die es lohnt, auch mal längere Trainingseinheiten in Kauf zu nehmen, musste ich nicht lange überlegen, als mein langjähriger Trainingspartner aus der alten Heimat auf der Suche nach einem Leidensgenossen für seinen Abschied auf der Langdistanz war. Ohne wirklich genauer zu schauen, was auf mich zukommt, meldete ich mich für den Ironman Thun im Berner Oberland an. Zunächst terminiert auf Anfang Juli, dann aber aufgrund der Corona-Pandemie auf den September verschoben. Ich war nicht böse deswegen, so blieb mir mehr Zeit zu trainieren. Den eher durchwachsenen Sommer habe ich dementsprechend genutzt – als Schönwetter-Radfahrer wären allerdings insgesamt sicher auch mehr Trainingseinheiten drin gewesen, wenn ich den inneren Schweinehund öfter überwunden hätte. Hätte, wenn und wäre – der Wettkampf kam immer näher. So ging es am 5. September um 7 Uhr morgens in der Thuner See. Bei erfrischenden 18,4° C war die Wassertemperatur mit Neoprenanzug doch erstaunlich angenehm. An der Wendestelle leistete ich mir einen Blick auf die Uhr und war mit dem Zwischenstand von 1400 m doch etwas überrascht und wunderte mich, wo die restlichen 1000 m denn auf dem Rückweg noch eingebaut werden sollten. Als ich aus dem Wasser ausstieg und die Uhr nach ca. 3100 m und einer Zeit von 59:35 abgedrückt hatte, war ich zum einen ziemlich happy über die Zeit, zum anderen aber doch etwas enttäuscht, denn man möchte ja auch einfach eine ganze Langdistanz machen. Über die Gründe wurde viel spekuliert, eine offizielle Stellungnahme des Veranstalters blieb aus. Sei’s drum, dachte ich, weiter aufs Rad, bis der sportliche Teil des Tages vorbei sein sollte, gab es noch was zu tun. Ziemlich genau 180 km mit 1940 Höhenmetern waren die nächste Etappe. Ich hatte mir vorgenommen, 180 W über den gesamten Wettkampf zu fahren. Das gelang mir die ersten zwei Drittel ganz gut, auf dem letzten Drittel erwischte ich mich selbst dann öfter dabei, wie ich es bei leichten Bergabfahrten ein wenig schleifen ließ und ich mich selbst dazu motivieren musste, wieder reinzutreten. Bedingt durch das nahezu perfekte Wetter und der herrlichen Landschaft ging auch das Radfahren relativ schnell vorbei. So stieg ich nach 5:45h mit halbwegs schweren Beinen vom Rad und begab mich auf den anschließenden Marathon. Drei Runden auf einer sehr verwinkelten aber schönen Laufstrecke durch Thun galt es nun noch zu absolvieren. Das Laufen ist meine stärkste Disziplin – ohne die Begegnung mit dem Mann mit dem Hammer verflogen die km 27-42 eigentlich fast noch schneller als die ersten 15 und so war ich doch zufrieden und glücklich, als ich nach 10:48 h in den Zielkanal einbiegen durfte. Langdistanz Nummer drei geschafft und wieder einmal den Sieg über den inneren Schweinehund errungen. "Die letzten Meter im Zielkanal sind für mich definitiv der schönste Moment eines Wettkampfs. Das Wichtigste für mich: nie den Spaß an der Sache verlieren und ehrgeizig bleiben" – so fiel mir es nicht schwer, mich zwei Tage später für den Ironman Frankfurt 2022 anzumelden.

Stolzer und überglücklicher IronMan- was eine herrliche Landschaft! Toll gemacht RALF!!